Was steckt hinter automatischer Bilderkennung?

Für die automatische Bilderkennung gibt es viele Anwendungsgebiete, zum Beispiel um herauszufinden, welche Pflanzenart am Wegesrand wächst. Einfach ein Foto in einer entsprechenden App oder bei einem Onlinedienst hochladen, und die Antwort kommt prompt. Damit das klappt, greifen die kleinen Apps auf umfangreiche Datenbanken mit Beispielbildern zu. Künstliche neuronale Netze – das Pendant zum menschlichen Gehirn – erkennen vereinfacht gesagt eigenständig die typischen Merkmale einer Objektkategorie (etwa von Blumen) und gleichen diese mit neuen, unbekannten Fotos ab. Erkennt die künstliche Intelligenz etwa „gelbe Blüte“, „blattloser Stängel“, „rosettenartige Blätter am Boden“, „gezahnte Blätter“, kann sie anhand ihres Vorwissens daraus schließen, dass es sich um Löwenzahn handelt.